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Walter König von EL Puente/Deutschland

Referent der Veranstaltung im Februar 2010 "Kenia. Fairer Handel in den Slums von Nairobi"

1.

"Im Rahmen der kirchlichen Jugendarbeit habe ich ab Mitte der 60er Kontakt zu den ersten Anfängen der organisierten Fairtrade- und Weltladen-Arbeit gehabt, so z.B. zum WL der Thomaskirche in Düsseldorf (meines Wissens der erste WL, zumindest in NRW, mit regelmäßigen Öffnungszeiten) und zur AG3WL, dem Koordinierungsgremium von aej und BDKJ. Für meine Arbeit mit Jugendlichen habe ich häufig und gern auf die Informationen zur wirtschaftlichen und politischen Situation in den Partnerländern der ATOs zurückgegriffen, die, zumindest soweit sie von El Puente e.V. herausgegeben wurden, von ausgezeichneter Qualität waren. Anfang der 80er habe ich mich aus beruflichen Gründen von der Jugendarbeit verabschiedet und nur noch als Konsument Kontakt zum Fairen Handel gehalten."

2.

"Auf der Suche nach einem Betätigungsfeld nach der Pensionierung bin ich bei PaCo hängengeblieben. PaCo wurde 1997 als Verein von FairTrade Exporteuren gegründet, mit dem Ziel, gleichberechtigter Miteigentümer der El Puente GmbH zu werden - und so den Produzenten die Möglichkeit zu geben, die Geschäftspolitik eins FairTrade Importeurs und Großhändlers mit zu bestimmen. Die Vereinsmitglieder haben mich zu ihrem Sekretär gewählt und mir die Vertretung des Vorsitzenden (der in Chennai, Inden, wohnt) in den Gremien der El Puente GmbH übertragen.

3.

"Auf Grund des Einflusses der Produzeten hat El Puente sich im Einkauf und Angebot verstärkt auf Handwerksprodukte konzentriert und bietet den Weltläden inzwischen jährlich etwa 300 neue Handwerksprodukte an. Der Wunsch der Produzenten nach verstärkten Umsatzbemühungen bei Handwerksprodukten beruht darauf, dass nur etwa 10% der im Fairen Handel engagierten Produzenten Lebensmittel produzieren, während die restlichen 90% ausschließlich im Handwerkssektor tätig sind."

4.

"Durch Produzentenbesuche in den Weltläden und durch regelmäßige organisierte Besucherreisen von WeltladenmitabeiterInnen soll dei Kommunikation zwischen Produzenten und Konsumenten weiter vebessert werden."

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