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12.9.2013: Quinoa macht glücklich

Quinoa ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Sie dient der Andenbevölkerung seit 6000 Jahren als Hauptnahrungsmittel. Wegen seines hohen Nährstoffgehalts erfreut sich das "Wunderkorn" auch in europäischen Küchen wachsender Beliebtheit. Cialis skład what are the natural alternatives to cialis viagra24.net.

Mit außergewöhnlichen Bildern berichteten die beiden Journalisten Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner von lobolmo über den Anbau und die Verarbeitung von Quinoa in den eisigen Höhen der Anden. Wie die Kleinbauern leben und welche Vorteile ihnen der Faire Handel bringt, zeigten sie am Beispiel der bolivianischen Fairtrade-Kooperative ANAPQUI.


 

 

13: Juni 2013: „Fair Reisen mit Herz und Verstand“

Corinna Rach von der Arbeitsstelle TourismWatch der evangelischen Entwicklungshilfeorganisation Brot für die Welt/Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) aus Berlin war zu Gast und konfrontierte uns mit den Auswirkungen des weltweiten Tourismus. Der Tourismus in Länder des Südens ist eine wichtige Brücke zwischen Menschen in Europa und Menschen in Entwicklungsländern. Doch nicht immer nutzt er der Bevölkerung. Oft profitieren vor allem ausländische Unternehmen oder einheimische Investoren - mit riesigen Hotelanlagen, Golfplätzen und Freizeitparks, die die Umwelt belasten.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Fragen aufgeworfen und diskutiert über die Verantwortung der Reisenden, der Tourismusunternehmen und der Politik.


 

Landgrabbing oder: Die Welt im Ausverkauf

In den letzten Jahren hat ein Wettlauf um Land begonnen, der alles in den Schatten stellt. Dabei hat die Inbesitznahme von Land durch unfaire Mittel leider eine sehr lange Tradition. Neu daran ist jedoch die Geschwindigkeit, mit der diese Landnahmen ablaufen. Seit 2000 wurden mehr als 200 Mio ha Land an Investoren vergeben. Allein zwischen Okt. 2008 und August 2009 haben nach Weltbankberichten ca. 56 Mio ha Boden den Besitzer gewechselt.


Was die Ursachen dieses Wettlaufs um Land sind, wer die Leidtragenden dabei sind und was das alles mit uns zu tun hat, darüber berichtete Dr. Ute I. Greifenstein, Referentin für Brot für die Welt im Zentrum Ökumene der Ev. Kirche in Hessen und Nassau am Donnerstag, 11. April 2013.


„Dann schlug er auch meine Tochter“: Gewalt an Frauen in Mittelamerika und Auswege.

Verbale, psychische und körperliche Gewalt bis hin zum Mord bestimmt die Lebenswirklichkeit vieler Frauen in Mittelamerika. Gewalt durch Väter, Verwandte, Freunde, Ehemänner, aber auch durch fremde Männer ist Alltag. Die Geschlechtergewalt resultiert aus der patriarchalen Kultur des Machismo, zudem sind die mittelamerikanischen Gesellschaften aufgrund der jahrelangen Bürgerkriege stark brutalisiert. Selten verfolgen die Staaten Straftaten gegen Frauen mit der notwendigen Härte. Frauen, die ihre Rechte einfordern und aus der antiquierten Frauenrolle heraustreten, werden von vielen Männern als Bedrohung wahrgenommen.  


Kirsten Clodius, Referentin der „Christlichen Initiative Romero“ aus Münster in Westfalen, stellte am 15.2. 2013 die aktuelle Kampagne „Basta ya! Es reicht! FrauenStimmen gegen Gewalt“ und konkrete Projekte in Nicaragua, wie die Frauenorganisation MEC in der Hauptstadt Managua, das landesweite Menschenrechts-Netzwerk CENIDH oder das Frauenzentrum in der ländlichen Region Bocana de Paiwas vor.

Mitveranstalter war der Städtefreundschaftsverein Frankfurt-Granada/Nicaragua.


Shay Cullen zu Besuch in St. Josef/Bornheim

Kinder und Jugendliche auf den Philippinen profitieren vom Fairen Handel


Father Shay Cullen kümmert sich auf den Philippinen seit Jahrzehnten um Kinder und Jugendliche, die im Gefängnis sind oder sexuell missbraucht wurden. Mit dem Verkauf von Mango-Produkten über den Fairen Handel finanziert er sowohl die therapeutische Hilfe wie auch die politische Arbeit für Kinderrechte auf den Philippinen.

Am Donnerstag, 22. November 2012, war Shay Cullen in St. Josef-Bornheim zu Gast. Im Foyer des Josefsaals (Berger Straße 135) berichtete er, wie Kinder und Jugendliche eine neue Zukunft haben, Dank des Fairen Handels.


weiterführende Informationen:

www.preda.org (Informationen auch in Deutsch verfügbar)


www.dwp-rv.de (Fair-Handelshaus Dritte Welt Partner in Ravensburg)


www.tatort-verein.org (von den Tatort-Kommissaren Ballauf und Schenk gegründeter Verein zur Unterstützung von PREDA)


Im Dschungel der Siegel

Ethischer Konsum und seine Wegweiser

"Die Deutschen lieben Siegel. Je mehr Siegel ein Produkt hat, desto besser."Viele ethisch orientierte KonsumentInnen achten beim täglichen Einkauf auf diverse Siegel: Fairtrade-Siegel, Bio-Siegel, Blauer Engel, FSC-Siegel usw. und vertrauen diesen Siegeln als Richtlinien für einen nachhaltigen Konsum. Die Vielfalt der Siegel und Nachhaltigkeits-Logos ist andererseits mittlerweile fast unüberschaubar geworden, viele KundInnen fragen sich, was genau hinter welchen Siegeln steckt und ob ihr Vertrauen gerechtfertigt ist. Andere verachten Siegel sogar als Instrument von "Green-" oder "Bluewashing".  Wie soll man nun als „Anna Normalverbraucher“ mit der Siegelvielfalt umgehen?

Iris Degen von Weltläden in Hessen e.V. stellte am Donnerstag, 8. November 2012, die wichtigsten Siegel vor und half zu einer realistischen Einschätzung, welche Versprechen diese halten können.


Mit Essen spielt man nicht!

13. September 2012: Mit Essen spielt man nicht! mit Markus Henn (WEED)

Die Kampagne „Mit Essen spielt man nicht!“ von WEED, Oxfam, Misereor, attac und anderen Organisationen richtet sich gegen die zunehmende Börsenspekulation mit Nahrungsmitteln.

Der Handel an Rohstoffterminbörsen spielt global, aber auch in Europa eine immer wichtigere Rolle. Diese Börsen, die eigentlich Preisrisiken für Produzenten und Verarbeiter reduzieren sollen, werden heute zunehmend auch durch Finanzinvestoren genutzt. Mit ihren Wetten, meist auf steigende Preise, verursachen diese Investoren Preisspitzen und -​schwankungen mit. In den Jahren 2007/08 und 2010/11 führte dies zu einem deutlichen Anstieg von Hunger und Armut in der Welt und bereitete auch dem fairen Handel Schwierigkeiten. In der EU und den USA laufen derzeit Gesetzesreformen, die der Spekulation Grenzen setzen könnten - ob es tatsächlich geschieht, ist noch nicht klar.

Markus Henn ist Politikwissenschaftler und Referent für Finanzmärkte bei der 1990 gegründeten Berliner Nichtregierungsorganisation WEED - Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung. Er arbeitet dort zu globalen, europäischen und nationalen Finanzreformen und ihrer Wirkung auf Entwicklungsländer, mit einem besonderen Fokus auf der Spekulation mit Rohstoffen (www.weed-online.org).


Banane fair? Ja bitte!

Bananenhandel unter der Lupe am 14.6.2012

Die beliebteste Frucht, schnell geschält, gerne gegessen von Jung und Alt: Bananen.
Wo wachsen die Früchte, wie sehen die Arbitsbedingungen auf den Plantagen aus, wer verdient am Fruchthandel - und: wie sieht die faire Alternative aus?

Rudi Pfeiffer, BanaFair e.V./Gelnhausen, stellt die Internationle Kampagne Make Fruit Fair vor, informierte über die Arbeit von BanaFair und zeigte auf, wie Produzenten und Konsumenten von der fairen Banane profitieren.

Eine Veranstaltung von fair-ein e.V. und Weltladen Bornheim

Mehr unter: www.banafair.de und www.makefruitfair.de

Was heißt überhaupt "fairer" Handel?

10. Mai 2012: Was heißt überhaupt "fairer" Handel?

Ökonomie und Philosophie im Streit um den „fairen Tausch“

Martin Schröter, M.A. in Philosophie, und Jens Reich, Dipl. Volkswirt und Dipl. Politologe, diskutierten über die verschiedenen Sichtweisen anhand von konkreten Beispielen wie den europäischen Müllexporten (Computerschrott, Essenüberschüsse etc.).



 

10. Juni 2010 Saubere Nähte versus Überlebenskampf im Slum

Fair-Trade-Erfahrungen aus Nagpur/Indien

08. Mai 2010 Europäischer Weltladentag

Bio und Fair - ernährt mehr!

Schon von weitem waren die südamerikanischen Klänge zu hören und die bunten Trachten zu sehen. Die Gruppe Puerta del Sol brachte vor dem Weltladen den Zuschauerinnen und Zuschauern ihre bolivianische Kultur nahe - und auch eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel: Quinua.

In vielen schmackhaften Variationen boten die Mitglieder der Gruppe das an pflanzlichen Eiweißen reiche Getreide an. Vom Geschmack überzeugt, kaufte manch einer ein Packung Quinua, in weiß, rot oder schwarz, oder die Quinua-Pops zum Naschen.

Rezepte unter www.gepa3.de/fw_kochbuch/index_gepa.php

Für die Kampagne Bio und Fair - ernährt mehr! wurden Unterschriften gesammelt. Die Minister Aigner und Niebel werden im Interesse einer wirklich zukunftsfähigen Welternährung aufgefordert, sich auf nationaler und intenationale Ebene einzusetzen, dass

1. politische Weichenstellungen daran ausgerichtet werden, inwiefern sie kleinbäuerliche und ökologische Landwirtschaft fördern

2. Agrarexportsubventionen sofort und endgültig abgeschafft werden und die Förderung der Überschussproduktion beendet wird.

Die Unterschriftenaktion läuft weiter! Mehr zur Kampagne unter www.oekoplusfair.de Hier ist auch eine Möglichkeit, online zu unterschreiben.

28. April 2010 Eröffnung der Fair Trade Town Kampagne

im Haus am Dom/Frankfurt.

mehr unter www.fairtradetown-frankfurt.de

15. April 2010 Mode - sozial? ökologisch? fair!

Sozial-ökologische Mode auf dem Prüfstand

Alternative Modeanbieter sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Sie sind eine Reaktion auf die weit verbreiteten unhaltbaren Arbeitsbedingungen und Umweltzerstörungen in globalen textilen Ketten multinationaler Unternehmen.

Doch wie verhält es sich mit dem alternativen Anspruch, den die neuen Modeanbieter generell vertreten, wenn er im Einzelnen unter die Lupe genommen wird? Wie schneiden die einzelnen sozialen und ökologischen Elemente im Kern ihrer Programmatik ab, wenn sie mit den mittlerweile etablierten internationalen Standards verglichen werden?

Das SÜDWIND-Institut hat hierzu eine umfangreiche Studie verfasst. Dabei wurden Anfang 2009 204 Unternehmen angeschrieben. 23 davon haben geantwortet.

Insgesamt ist das Ergebnis, dass die beteiligten Unternehmen zwar wichtige Schritte in die richtige Richtung unternommen haben, jedoch eine Kluft zwischen den Ansprüchen und der Realität herrscht. Nur ein Unternehmen konnte alle Kriterien erfüllen.

Der Fokus aller Unternehmen liegt auf Zertifizierungen. Zum Nachweis ökologischer Standards sind diese weitestgehend anerkannt, für Sozialstandards hingegen nicht.

Zwar stellt die Studie die Bedeutung des kritischen Konsums zu einer Verbesserung von Sozial- und Umweltstandards durch die Unternehmen selbst heraus. Jedoch zeigt sie auch, dass eine freiwillige Selbstregulierung nicht ausreicht. Ohne bindende gesetzliche Regeln können Sozial- und Umweltstandards in globalen Lieferketten nicht wirksam umgesetzt werden.

Pax Christi Friedensarbeiter Dominic Kloos, Autor dieser SÜDWIND-Studie, stellte die Ergebnisse der Studie vor und diskutierte anschließend mit den 25 Interessierten ausgiebig über mögliche Kaufalternativen und konkrete Handlungsmöglichkeiten.

Im Gegensatz zu seiner Studie berichtete er auch über die Aktivitäten im Bekleidungssektor von Seiten des klassischen Fairen Handels. So empfahl er als Kaufalternative beispielsweise die Bekleidungsprodukte von El Puente. An deren Transparenz könnten andere Anbieter sich ein Beispiel nehmen.

11. Februar 2010 Kenia: Fairer Handel in den Slums von Nairobi

Walter König, Vertreter der Produzentengruppen beim Fair Handelsimporteur EL PUENTE, brachte den 30 Zuhörenden sachkundig und mit vielen Bildern von eigenen Reisen nahe: das Leben der Menschen in Kenia sowie die Arbeit zweier Handelspartner.

Die Organsation Monda African Art sieht sich als Partnerschaft talentierter und kreativer Kunsthandwerker. Ihre Mission ist die Entwicklung und Herstellung hochwertigen traditionellen Handwerks aus umweltfreundlichen und recycelten Materialien, das auf dem nationalen und internationalen Markt bestand hat, ie z.B. Schmuck aus Holz und Bein. Es sind vor allen Dingen Frauen aus gesellschaftlichen Randgruppen, die von der Arbeit bei Monda profitieren. Monda arbeitet ebenfalls mit Gruppen rehabilitierter und behinderter Jugendlicher sowie benachteiligter ethnischer Gruppen zusammen und sorgt somit für ihre Integration in die Gesellschaft.

Smolart (Small, Medium or Large Art) ist eine Selbsthilfegruppe, die in einem Dorf in der Nähe der Kleinstadt Tabaka zu Hause ist. Das Projekt ist Anfang der 90er Jahre aus der Ebayangu Womengroup hervorgegangen und ist seit 1994 im Exportgeschäft tätig. Motivation dieses Zusammenschlusses war die Idee, gemeinsam eine komplette Produktlinie von Specksteinartikeln anbieten zu können. Heute sind etwa 200 Familien Mitglied der Selbsthilfegruppe. Jeder Produzent verfügt über langjährige Erfahrung in der Specksteinverarbeitung. Die Kunst der Specksteinverarbeitung wird von Kindheit an von Generation zu Generation weitergegeben. So entwickelt jeder Kunsthandwerker schon frühzeitig seinen eigenen Stil; für jeden ein ganz persönlicher Weg, sich auszudrücken. Das Sortiment der Specksteinprodukte reicht von afrikanischen Tieren, dekorativen Tellern, abstrakten Skulpturen bis hin zu Schachspielen.

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